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Zugriffsstatistik

Pages, Visits und co.

Hier finden Sie Antworten auf Fragen zum Thema Zugriffsstatistiken mit den Programmen Webalizer und awstats.

 

Die beiden Programme awstats und webalizer unterscheiden sich vor allem in der graphischen Aufbereitung der Zugriffsdaten. Beide Auswertungen beruhen auf den absolut identen Daten (nämlich den logfiles unserer Webserver). Wenn geringfügige Unterschiede in der Auswertung auftreten, so beruhen diese auf unterschiedlichen statistischen Interpretationen der Rohdaten.

Die Werbserverstatistiken können durch eine an die Domain angehängtes /stats/ abgerufen werden, wenn ihre Webpage also z.B. unter http://www.example.com/ erreichbar ist, so können Sie auf die Statistiken mittels http://www.example.com/stats/ zugreifen. Der Zugriff auf die Statistiken ist Kennwortgeschützt. Das Kennwort kann den Unterlagen entnommen – oder wenn nicht (mehr) vorhanden – bei uns neu angefordert werden.

Im folgenden finden sie einige Termini erklärt, die in beiden Auswertungsprogrammen vorkommen (Visits, Sites, Pages, …), was die Programme darunter verstehen, und vor allem wie die Werte und Zahlen dazu zu interpretieren sind.

 

Hits (= Zugriffe) – die Anzahl der Zugriffe auf einen Server innerhalb einer definierten Zeitperiode (Monat, Tag, Stunde, etc.).

Files (= Dateien) – die Anzahl der Dateien, die beim Ansehen der Seite an den Surfer geschickt werden. Nicht jeder „Hit“ bedeutet, dass Dateien versendet werden (zB wenn diese schon im Cache des Webbrowsers auf dem PC des Users gespeichert sind und daher nicht nochmals übermittelt werden). Auch Fehlermeldungen wie „HTTP Error 404-Datei nicht gefunden“ lösen keinen Dateitransfer aus.

Tipp: Beim Vergleich von „Hits“ und „Files“ kann man gut erkennen, ob es sich um Surfer handelt die schon einmal da waren oder nicht. Wenn der Unterschied zwischen den beiden Werten sehr gross ist, dann sind viele Besucher öfter auf der Seite, und haben deshalb die Dateien in ihrem Zwischenspeicher (Cache).

Pages (= Seiten) – auch „page impressions“. Wertung von selbstständigen URLs des besuchten Webservers (meist Dateien mit der Endung .html, .htm oder .cgi) ohne Berücksichtigung von Bildern (zB .jpg).

Visits (= Besuche) – Summe der ersten Zugriffe auf eine Seite Ihres Webservers über die IP/den Host des Users. Die Zugriffe von dieser Adresse werden innerhalb einer gewissen Zeitspanne (in der Regel 30 Minuten) nicht als neu gewertet. Erst nach dieser Zeit werden erneute Zugriffe von dieser Adresse auf den Webserver als weitere Visits gewertet. Um einen Mißbrauch bzw. eine fehlerhafte Wertung einzuschränken, werden Visits lediglich durch den Besuch der Seite und nicht durch das Herunterladen von Dateien (Bilder, Videos etc…) erzeugt.

Sites (= Adressen) – die Anzahl unterschiedlicher IP-Adressen oder Hostnamen (Identifizierung eines Rechners/Servers im Internet), die auf den Webserver zugegriffen haben. Dieser Wert sollte mit Vorsicht behandelt werden. Hinter einem Hostnamen oder einer IP-Adresse können sich sehr viele Zugriffe von verschiedenen Besuchern und PCs verbergen (zB im Falle von grossen Firmennetzwerken oder Firewalls/Gateways eines Internet-Providers). Dieser Wert ist also eigentlich eine Zusatzinformation zur Anzahl der Besucher.

KBytes ( = KB, 1024 bytes = 1 Kilobyte) – Zähleinheit der Datenmenge, die beim Besuch des Webservers zwischen letzterem und seinem Besucher transferiert wurde (basiert auf den Werten des Logfiles).

URL (= Uniform Resource Locator) – jeweils genaue Adresse eines Objekte,s oder einer Datei im Internet, die auf einem Webserver gespeichert ist und von aussen zugänglich ist. Wird eine ungültige URL abgefragt, antwortet der Server mit einer Fehlermeldung (Error 404 – Not found).

Entry/Exit pages (= Einstiegs/Ausstiegseiten) – basiert auf der Berechnung der Visits. Die Seite, die einen Visit auslöst, wird als Einstiegsseite gewertet; die Seite, die der Besucher zuletzt geladen hat, zählt als Ausstiegseite.

Countries (= Länder) – Herkunft der zugreifenden Sites, die anhand der Top-Level-Domain eruiert wird (.at für Österreich, .de für Deutschland). Nachdem die Vergabe von Domains nicht mehr so restriktiv wie früher ist, hat die Auswertung der Top-Level-Domains leider immer weniger Aussagekraft über die tatsächliche Herkunft der Surfer. Beispiele dafür sind .com-Adressen, die früher US-Firmen vorbehalten waren und mittlerweile vermehrt auch von nicht US-Firmen verwendet werden. Ähnliches gilt für zB für die Top-Level-Domain „.cc“ (= Coco-Nut-Islands). Von dort aus werden wohl nur sehr wenige Leute surfen – „.cc“ Domains sind aber weltweit als Alternative zu .com-Domains recht beliebt. Ein Teil der Zugriffe auf einen Webserver wird unter „Unresolved/Unknown“ geführt, da sich viele IP-Adressen nicht in Namen „übersetzen“ lassen können (Grund dafür: Reverse Lookup nicht konfiguriert, oft bei Einwahl-Benutzer, etc.).

Response Codes (= Antwort Codes) – Teile des HTTP/1.1 Protokolls (RFC 2068; Kapitel 10). Diese Codes werden vom Webserver generiert und zeigen im Logfile den Status der verschiedenen Zugriffe auf den Server an.

Bei offenen Fragen, Wünschen oder Schwierigkeiten zögern Sie bitte nicht uns anzurufen oder zu mailen.